Polizei

Rettungshubschrauber landet auf der B189: Zwei Schwerverletzte und ein tierischer Hilfseinsatz nach Unfall bei Stendal

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignet sich am Sonntagabend auf der Stendaler Ortsumgehung. Neben der Versorgung der beiden Schwerletzten gab es für die Rettungskräfte noch einen tierischen Einsatz.

Zwei Menschen wurden bei einem Unfall auf der B189 bei Stendal schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle.
Zwei Menschen wurden bei einem Unfall auf der B189 bei Stendal schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle. Foto: Frank Krug

Stendal (fru/ds) - Bei einem Verkehrsunfall auf der B189 bei Stendal wurden am frühen Sonntagabend (8. August) zwei Frauen schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle. Zudem musste ein verängstigter Hund von Einsatzkräften eingefangen werden.

Zwischen der Abfahrt Langensalzwedel (zur B188) und der Abfahrt nach Stendal am Arnimer Damm war es gegen 18.50 Uhr zur Kollision zweier Fahrzeuge gekommen. Eine Autofahrerin wurde dabei so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Magdeburg geflogen werden musste.

Wie die Polizei am Montag mitteilt, wollte die Fahrerin (19) eines Renault auf die B189 in Richtung Osterburg auffahren. Dabei übersah sie einen Mazda (Fahrerin, 69) auf der Bundesstraße. Es kam zum Zusammenstoß, in dessen Folge sich der Mazda überschlug. Der Wagen kam erst im linken Straßengraben auf der Seite zum Stillstand. Der Renault blieb stark beschädigt auf der Fahrbahn stehen.

Beide Frauen wurden bei dem Crash schwer verletzt und mussten von Aktiven der Feuerwehr aus ihren Unfallwagen befreit werden. "Die 19-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Magdeburg geflogen, die Mazda-Fahrerin kam ins Krankenhaus nach Stendal", berichten die Beamten.

Der verängstigte Hund konnte von Einsatzkräften der Feuerwehr eingefangen werden.
Der verängstigte Hund konnte von Einsatzkräften der Feuerwehr eingefangen werden.
Foto: Frank Krug

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Bundesstraße in diesem Bereich vollständig für den Verkehr gesperrt. Zudem war noch ein tierischer Einsätz zu bewältigen. Ein kleiner Hund - aus einem der verunglückten Autos - lief verängstigt auf der Straße. Einsatzkräfte konnten ihn schließlich einfangen und dem Tierheim Stendal übergeben.

Zur Unfallaufnahme wurde ein Gutachter aus Potsdam hinzugezogen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.