70.000 Euro Schaden

Ölpumpe in Börde manipuliert: Umweltaktivisten der 'Letzten Generation' polizeibekannt

Zwei selbst ernannte Umweltaktivisten haben sich an einer Ölpumpe bei Elbeu in der Börde zu schaffen gemacht und sich dann an ein Rohr gekettet und geklebt.

Aktualisiert: 03.05.2022, 15:44
Zwei Umweltaktivisten, die sich zur Gruppe der sogenannten "Letzten Generation" bekennen, haben einen großen Schaden an einer Ölpumpe in Elbeu in der Börde angerichtet. Anschließend ketteten und klebten sich die Männer an ein Rohr, von dem sie mittlerweile entfernt wurden. Symbolbild:
Zwei Umweltaktivisten, die sich zur Gruppe der sogenannten "Letzten Generation" bekennen, haben einen großen Schaden an einer Ölpumpe in Elbeu in der Börde angerichtet. Anschließend ketteten und klebten sich die Männer an ein Rohr, von dem sie mittlerweile entfernt wurden. Symbolbild: dpa

Elbeu (vs) - Zwei Männer, die sich als Umweltaktivisten ausgaben, haben in Elbeu in der Börde eine Pumpanlage für Mineralöl manipuliert. Dies teilte ein Sprecher des zuständigen Polizeireviers mit.

Demnach machten sich ein 23-Jähriger und ein 59 Jahre alter Mann an den Ventilen zu schaffen, was zu einem Stopp der Pumpen führte. Die Wartungsfirma der Anlage wurde alarmiert und ein Mitarbeiter schaute sich die Station an. Dort fand er die zwei Männer vor, von denen sich einer an ein Rohr angekettet und der zweite sich angeklebt hatte. Die Feuerwehr löste die Männer von den Rohren.

Beide Personen erklärten, sie seien Umweltaktivisten und gehörten der Gruppe „Letzte Generation“ an. Völlig unbekannt sind die beiden der Polizei nicht. In den zurückliegenden Monaten waren sie bei ähnlichen Aktionen bereits festgestellt worden. Ein Ermittlungsverfahren wegen der Störung öffentlicher Betriebe wurde eingeleitet.

Nach Angaben der Wartungsfirma entstand durch die Manipulation der Ölpumpen ein Sachschaden von mindestens 70.000 Euro.