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Arbeitsmarkt2022 etwas mehr Erwerbstätige in Niedersachsen und Bremen

Von dpa Aktualisiert: 25.01.2023, 22:09
Eine Frau steht in einem Büro.
Eine Frau steht in einem Büro. Annette Riedl/dpa/Illustration

Hannover/Bremen - Im Nordwesten sind im vergangenen Jahr etwas mehr Menschen erwerbstätig gewesen als 2021. Für Niedersachsen nannte das Statistische Landesamt am Dienstag eine Steigerung um 1,2 Prozent auf knapp 4,17 Millionen. Dabei wuchs die Beschäftigung in der Bauwirtschaft über dem Schnitt (2,1 Prozent), während es in der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei um 0,4 Prozent abwärtsging.

Die Baubranche kam zunächst als einer von wenigen Sektoren relativ unbeschadet durch die Corona-Krise. Zuletzt machten sich auch hier Lieferengpässe und der Fachkräftemangel bemerkbar. Viele Arbeitgeber gingen daher mit gemischten Gefühlen ins neue Jahr.

Im kleinsten Bundesland Bremen nahm die Zahl der aktiven Arbeitnehmer, Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen 2022 ebenfalls zu - um 1,3 Prozent auf etwa 441.000. Die gleiche Wachstumsrate galt auch im bundesweiten Durchschnitt aller Länder. Bremens Dienstleistungsbranche konnte 1,8 Prozent mehr Menschen aufnehmen. Im produzierenden Gewerbe dagegen kam es anders als in Niedersachsen zu einem Rückgang von 0,6 Prozent.

Die Statistiker stuften die Gesamtentwicklung auf dem Arbeitsmarkt als positiv ein. Zum Jahresende 2022 war die Arbeitslosigkeit in Niedersachsen wieder gewachsen - dies hatte neben der Registrierung weiterer Flüchtlinge aus der Ukraine aber auch saisonale Gründe. In Bremen konnten derweil mehr Menschen eine neue Stelle finden. Eine Ursache dafür seien zusätzliche Jobs zum Beispiel in der Gastronomie oder in der Verwaltung, erklärte die Bundesagentur für Arbeit.