487 Schülerinnen und Schüler erreichen 1,0 im Abitur

Von dpa
Ein Hinweisschild informiert an einem Gymnasium über den Beginn der schriftlichen Abiturprüfung.
Ein Hinweisschild informiert an einem Gymnasium über den Beginn der schriftlichen Abiturprüfung. Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Dresden - Traumnote 1,0: In Sachsen haben in diesem Jahr so viele Schülerinnen und Schüler wie noch nie das Abitur oder die Fachhochschulreife mit der bestmöglichen Note abgelegt. Wie das Kultusministerium am Freitag mitteilte, gab es 487 Mal die glatte Eins. Die jungen Frauen liegen dabei mit 318 „Einser-Abis“ deutlich vorn. Im Vorjahr hatten insgesamt 379 Absolventinnen und Absolventen dieses Ergebnis geschafft. Sie erhalten neben Glückwunschschreiben des Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und des Kultusministers Christian Piwarz (beide CDU) eine Ehrenplakette aus Meißner Porzellan und einen Büchergutschein.

„Ich gratuliere den Absolventen ganz herzlich zu ihrem hervorragenden Abschluss der Schulzeit. Sie können stolz auf ihre Leistung sein. Mit einem 1,0-Abitur oder einer 1,0-Fachhochschulreife ist der Weg zum Traumjob geebnet“, erklärte Piwarz. Er verwies auf die besondere Herausforderung in diesem Prüfungsjahr: „Respekt für das fokussierte Arbeiten in der Krise. Lehrer und Schüler haben hier Nerven gezeigt. Die gesamte Schulfamilie hat trotz enormer Hürden alles dafür getan, um faire und gleichwertige Abschlüsse zu realisieren.“ Die Höchstleistungen seien hart erarbeitet und keine „Corona-Geschenke“.

„Wir haben keine Anpassungen an der Qualität vom Abitur vorgenommen. Die 1,0 sind das Ergebnis von Disziplin, Fleiß und dem Einsatz der Lehrer“, betonte der Minister. Die Rückmeldungen der Schulen und Schüler zeigten, dass die Konzentration auf die Prüfungsfächer und die häuslichen Lernzeiten als Vorbereitung für das Abitur im letzten und in diesem Jahr positiv bewertet werden: „Wir überlegen, diese intensive Prüfungsvorbereitung auch in normale Zeiten zu übertragen.“ Das Kultusministerium hatte mit Blick auf die Ausfälle durch den Lockdown die Schwerpunktthemen noch einmal konkretisiert und den Unterricht seit Januar vor allem auf die Prüfungsfächer konzentriert.