96-Boss Kind kritisiert DFB: „Hausaufgaben nicht gemacht“

Von dpa
Martin Kind, Geschäftsführer von Hannover 96.
Martin Kind, Geschäftsführer von Hannover 96. Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Hannover - Martin Kind hat den Deutschen Fußball-Bund für sein Wirken in den vergangenen Monaten heftig kritisiert. Während die Deutsche Fußball Liga sehr professionell aufgestellt sei, habe der DFB „seine Hausaufgaben nicht gemacht und seinen Auftrag nicht erfüllt, für den Amateursport da zu sein“, sagte der Präsident des Zweitligisten Hannover 96 in einem Interview bei deichstube.de (Donnerstag). „An dieser Stelle ist sehr viel Vertrauen verloren gegangen“, sagte Kind.

Das habe auch mit dem Auftreten der Nationalmannschaft bei der EM zu tun. „Alles, was den Fußball prägt, war beim DFB-Team nicht zu erkennen: kein Kampf, keine Leidenschaft, keine Emotionen“, sagte Kind und forderte: „Es ist Zeit für einen kompletten Neubeginn, insbesondere in der Führung des DFB.“