Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz so niedrig wie im Oktober

Von dpa
Mund-Nase-Schutzmasken hängen an Haken.
Mund-Nase-Schutzmasken hängen an Haken. Rene Traut/dpa/Symbolbild

Mainz - Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Rheinland-Pfalz auf den niedrigsten Stand seit sieben Monaten gesunken. Das Landesuntersuchungsamt gab den Wert mit 39,4 Infektionen auf 100.000 Einwohner binnen einer Woche an (Stand 14.10 Uhr). Niedriger war der Inzidenzwert zuletzt am 18. Oktober 2020 gewesen.

Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz meldeten am Mittwoch 260 neue Corona-Infektionen. Aktuell sind nach Angaben des Landesuntersuchungsamts 7323 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Seit Beginn der Pandemie sind 3716 Covid-19-Patienten in Rheinland-Pfalz gestorben, sieben mehr als am Montag.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz gab es nach den für die Bundes-Notbremse maßgeblichen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen (Stand 3.11 Uhr) in der Stadt Worms mit 118,5. Danach folgen die Städte Ludwigshafen (113,2), Kaiserslautern (74,0) und Frankenthal (67,7). Die Landeshauptstadt Mainz hat demnach eine Inzidenz von 56,3. Unter der Schwelle von 50 liegen 26 der 36 Kreise und Städte. Die niedrigste Inzidenz hat der Kreis Germersheim mit 17,1 Infektionen je 100.000 Einwohner. Das RKI merkte allerdings an, dass die Zahlen wegen der geringeren Datenerhebung über Pfingsten mit Unsicherheiten behaftet sind.

Die Pandemie begann in Rheinland-Pfalz Ende Februar 2020 mit einem positiven Test in Koblenz. Seitdem haben sich in dem Bundesland nachweislich 151.883 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert.