Fast ein Jahr Corona-Hilfen: NBank stellt Zahlen vor

Von dpa
Werbepylonen mit dem "NBank"-Logo stehen am Sitz der „NBank“.
Werbepylonen mit dem "NBank"-Logo stehen am Sitz der „NBank“. Moritz Frankenberg/dpa/Archivbild

Hannover - Die landeseigene NBank blickt heute auf das turbulente Jahr 2020 zurück. Über weite Strecken hatte das Institut, das vor allem für die Umsetzung der niedersächsischen Wirtschaftsförderprogramme zuständig ist, mit der finanziellen Unterstützung von Unternehmen in der Corona-Krise zu tun. Für den Vormittag ist die Jahrespressekonferenz im Landtag geplant. Dabei dürfte sich die Führung auch zur aktuellen Lage äußern.

Neben der Auszahlung von Hilfen aus Landestöpfen organisierte die NBank - wie andere Förderinstitute - einen großen Teil der regionalen Verteilung von Bundesmitteln. Die Antragsverfahren waren angesichts der wirtschaftlichen Not vieler Empfänger dabei oft als zu komplex und langwierig kritisiert worden. Jedoch mussten die Banken auch auf hinreichende Kontrollen achten, nachdem es zu Betrugsfällen und illegalem Erschleichen von Fördergeld gekommen war.

Für dringliche Fälle wurden teils Abschlagszahlungen vorausgeschickt. Ende Januar hatte laut NBank das beantragte Gesamt-Fördervolumen in Niedersachsen bei rund 400 Millionen Euro gelegen. Das Institut nahm sich vor, ausstehende Anträge möglichst „zeitnah“ zu bewilligen.