Fast eine halbe Million Euro für mehr Schlossbesuche

Von dpa
Zahlreiche Banknoten zu 10, 20 und 50 Euro liegen auf einem Tisch.
Zahlreiche Banknoten zu 10, 20 und 50 Euro liegen auf einem Tisch. Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Waldenburg - Der Marketingverbund Schlösserland kann beim Neustart nach der Corona-Durststrecke mit staatlicher Unterstützung verstärkt für seine historischen Anlagen werben. Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) überreichte laut Mitteilung am Donnerstag auf Schloss Waldenburg (Landkreis Zwickau) 480.000 Euro für die gemeinsame Vermarktung der 19 staatlichen sowie 35 kommunalen oder privaten Schlösser, Burgen, Gärten und Klöster. Dieser Reichtum solle noch bekannter gemacht werden und noch mehr Gäste begeistern, sagte Klepsch.

Für den Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, Christian Striefler, ist die gemeinsame Werbung eine „sächsische Erfolgsgeschichte“ seit 16 Jahren. Mit Hilfe der Förderung könnten „frische, innovative und auch experimentierfreudige Wege“ gegangen werden. Unter anderem soll eine multifunktionale App für die Marke Schlösserland entwickelt und auch international auf Tourismusmessen geworben werden. Dabei liege der Schwerpunkt auf den Nachbarländern Polen und Tschechien.

Der Freistaat stellt für den Neustart des Tourismus nach der Corona-Pandemie nach Ministeriumsangaben insgesamt rund 7,2 Millionen Euro zur Verfügung. Der Großteil des Geldes fließt dabei in die Vermarktung Sachsens als Reiseland.