Feuer bei Ernte: 40.000 Euro Schaden, Waldbrand verhindert

Von dpa
Ein Feuerwehrfahrzeug steht auf dem Hof eines Feuerwehrgerätehauses.
Ein Feuerwehrfahrzeug steht auf dem Hof eines Feuerwehrgerätehauses. Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Wittenförden/Schwerin - Ein Feuer hat bei Wittenförden (Ludwigslust-Parchim) ein 40 Hektar großes Gerstenfeld vernichtet. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag in Ludwigslust sagte, war der Brand am Montagnachmittag bei großer Hitze beim Dreschen ausgebrochen. Sieben Feuerwehren mussten anrücken, um zu verhindern, dass die etwa 800 Meter breite Feuerfront auf ein benachbartes Waldstück übergreift. Das sei knapp gelungen. Als Brandursache wird Funkenflug durch Steine am Mähdrescher vermutet. Die Großmaschine konnte gerettet werden. Der Schaden wurde auf rund 40.000 Euro geschätzt.

Damit haben mehrere Brände bei der Getreideernte bisher schon Schäden von etwa 200.000 Euro im Nordosten verursacht. So fingen in Warnow bei Bützow (Landkreis Rostock) und bei Köchelsdorf (Nordwestmecklenburg) am Montag auch zwei Mähdrescher Feuer. Außerdem gab es Brände auf mehreren Hektar Gerste bei Zölkow (Ludwigslust-Parchim) und Neu Schloen (Mecklenburgische Seenplatte). Verletzt wurde in allen Fällen niemand.

Auch am Dienstag herrschten in Teilen des Landes wieder Temperaturen bis 30 Grad. Im Nordosten haben Bauern vor allem an Standorten mit leichten und trockenen Böden mit Drescharbeiten begonnen, traditionell mit der Gerste, der dann Raps und Weizen folgen. Behörden appellieren immer wieder an die Bauern, Wasserwagen mitzunehmen und vorsorglich Brandschneisen zu ziehen.