Verteidigung

Fregatte „Lübeck“ vom Mittelmeer-Einsatz zurück

Von dpa

Wilhelmshaven - Die Fregatte „Lübeck“ hat am Samstag nach über 22 900 gefahrenen Seemeilen im Mittelmeer wieder in ihrem Heimathafen Wilhelmshaven festgemacht. Das Schiff war von dort Anfang Mai zu seinem Einsatz aufgebrochen, um sich in der Ägäis der „Standing Nato Maritime Group 2“ anzuschließen, die in dem Seegebiet Maßnahmen gegen die Schleuserkriminalität unterstützt.

Die Nato-Schiffe haben dabei aber keine hoheitlichen Befugnisse. Neben dem Hauptauftrag seien beim Einsatz der „Lübeck“ zahlreiche internationale Übungen wahrgenommen worden, um das Arbeiten im multinationalen Verband zu stärken, teilte die Marine mit.

Der Kommandant der „Lübeck“, Fregattenkapitän Kai Röckel, bedankte sich anlässlich der Rückkehr bei der Besatzung für deren hohe Professionalität und Motivation. „Hinter der Besatzung liegen vier fordernde Monate. Nicht nur die Entbehrungen des Einsatzes, sondern auch die aktuelle Corona-Pandemie haben uns allen einiges abverlangt“, sagte der 43-Jährige.