Gesundheitsministerin sieht derzeit keine Corona-Lockerungen

Von dpa
FFP2-Masken mit CE-Zertifizierung liegen auf einem Tisch.
FFP2-Masken mit CE-Zertifizierung liegen auf einem Tisch. Rolf Vennenbernd/dpa/Illustration

Potsdam - Die Brandenburger Landesregierung will in der kommenden Woche angesichts des deutlichen Anstiegs der Corona-Fälle mögliche neue Schritte prüfen. „Wir arbeiten jetzt ja an neuen Eckpunkten, die nächste Woche vom Kabinett dann zu verabschieden sind, um uns jetzt dann auch zu beraten über die neue Situation“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch im Landtags-Gesundheitsausschuss. Über die Lage berate das Kabinett in der nächsten und übernächsten Woche.

Auf die Frage der AfD-Abgeordneten Birgit Bessin, warum nicht bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 10 wie in Sachsen die Maskenpflicht in Geschäften aufgehoben werde, verwies Nonnemacher auf die Entwicklung in Brandenburg. Die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl neuer Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen - sei innerhalb einer Woche von 2,6 auf 4,8 gestiegen. Dazu komme, dass der Anteil der infektiöseren Delta-Variante des Coronavirus in Deutschland zunehme. Sie sagte, „dass wir das sehr aufmerksam beobachten, ob wir jetzt in eine vierte Welle hineinlaufen“.