Hochschulen erhalten Bundesförderung für Digitalisierung

Von dpa
Wolfgang Tiefensee (SPD), Wirtschaftsminister in Thüringen.
Wolfgang Tiefensee (SPD), Wirtschaftsminister in Thüringen. Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Ilmenau/Jena/Weimar - Um neue digitale Lehr-, Lern- und Prüfungsformate zu entwickeln, erhalten einige Thüringer Hochschulen rund 6,1 Millionen Euro. Bis Ende 2024 sollen die Fördermittel aus einem neuen Bund-Länder-Programm fließen, wie das Landesministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft am Dienstag mitteilte. Förderbeginn sei der 1. August.

Insgesamt gehe es um fünf Projektanträge der Bauhaus-Universität Weimar, der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und der Technischen Universität (TU) Ilmenau sowie im Verbund mit anderen Hochschulen die Musikhochschule Franz Liszt Weimar und wiederum die TU Ilmenau. Das Förderprogramm war vor dem Hintergrund der Corona-Krise aufgelegt worden. In der Pandemie wurden auch viele Hochschulveranstaltungen ins Netz verlegt.

„Die Digitalisierung wird die Präsenzlehre zwar nicht komplett ersetzen - digitale Lehr- und Lernformate sind aus der Hochschullehre der Zukunft aber nicht mehr wegzudenken“, sagte Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD).

Insgesamt seien bundesweit 264 Projektanträge für das Programm „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ eingereicht worden, hieß es. 139 davon seien ausgewählt worden. Das Fördervolumen für die ausgewählten Projekte belaufe sich auf bis zu 330 Millionen Euro.