Institut: Vechta profitiert am meisten von EU-Agrargeldern

Von dpa
Zahlreiche Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch.
Zahlreiche Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch. Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Köln - Der Landkreis Vechta in Niedersachsen profitiert gemessen an seiner Größe am meisten von Agrargeldern aus Brüssel. Mehr als 21.500 Euro je Quadratkilometer seien 2020 dort angekommen, teilte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Dienstag mit. Insgesamt hätten sich die Prämien auf gut 17 Millionen Euro summiert. Auf Platz drei liegt der Landkreis Friesland mit 18.000 Euro je Quadratkilometer. Der thüringische Landkreis Sömmerda landete mit 20.000 Euro auf dem zweiten Platz.

In der derzeit laufenden Debatte um eine Reform der EU-Agrarpolitik spricht sich das Institut dafür aus, dass weniger Fördergeld rein über die landwirtschaftliche Fläche vergeben werden solle. Dies könne ein Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Landwirtschaft sein.