Ausbildung

Jeder zehnte Pflegeschüler in MV ist Ausländer

Von dpa
Eine Pflegefachkraft legt in der ambulanten Pflege einen Kompressionsverband an.
Eine Pflegefachkraft legt in der ambulanten Pflege einen Kompressionsverband an. Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Schwerin - Viele junge Ausländer in Mecklenburg-Vorpommern zieht es beruflich in die Pflege. Fast jeder zehnte der rund 1300 jungen Menschen, die im vergangenen Jahr im Nordosten eine Ausbildung zum Pflegefachmann beziehungsweise zur Pflegefachfrau gestartet haben, hat keinen deutschen Pass, wie das Statistische Landesamt am Montag in Schwerin mitteilte. Genau waren es demnach 9,8 Prozent. Die Ausbildungen in der Alten-, Kinderkranken- und Krankenpflege sind 2020 zum neuen Berufsabschluss als Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann zusammengelegt worden.

Insgesamt lernten im vergangenen Schuljahr rund 34.000 junge Leute an den beruflichen Schulen im Land. Das waren etwa so viele wie im Jahr davor. Für 2021 liegen noch keine Zahlen vor; die Berufsschulen sind erst Anfang September ins neue Schuljahr gestartet. Der Anteil der ausländischen Schüler beträgt dem Statistikamt zufolge 7,6 Prozent - bundesweit sind es 13,5 Prozent. An den allgemeinbildenden Schulen in MV sind 5,8 Prozent der Schüler Ausländer. Die größte Gruppe stellen Syrer vor Polen.