Kaufpreise für Agrarland in Thüringen erklimmen Spitzenniveau

Von dpa
Morgensonne scheint auf ein Getreidefeld.
Morgensonne scheint auf ein Getreidefeld. Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Erfurt - Die Kaufpreise für Agrarland in Thüringen haben im vergangenen Jahr einen Höchstwert erreicht. Wie das Statistische Landesamt in Erfurt am Dienstag mitteilte, mussten Käufer pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche im Jahr 2020 durchschnittlich 13.351 Euro hinblättern. Das waren knapp 15 Prozent mehr im Jahr davor. 2019 kostete der Hektar noch 11.656 Euro.

Seit 1991 seien Landwirtschaftsflächen den Angaben nach nie so teuer gewesen wie 2020. Am niedrigsten lag der Kaufwert im Jahr 2005 mit 4135 Euro je Hektar.

Die regional höchsten Preise wurden voriges Jahr mit 22.900 Euro im Altenburger Land erzielt. Im Eichsfeld wurden 17.551 Euro fällig und im Kyffhäuserkreis 17.131 Euro. Am günstigsten wurde Agrarland in Suhl verkauft. Dort mussten 5358 Euro gezahlt werden.

Laut Statistikamt wechselten 2020 insgesamt 4734 Hektar den Besitzer. Das war weniger Landfläche als 2019. Damals waren 5030 Hektar veräußert worden.