Kunsthaus Apolda zeigt Hundertwasser

Von dpa

Apolda - Architekt, Maler, Umweltaktivist: Mit Arbeiten des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) steigt das Kunsthaus Apolda nach coronabedingter Zwangspause wieder in das Ausstellungsgeschehen ein. Von Samstag an werden dort rund 80 Arbeiten Hundertwassers gezeigt, wie der Kunstverein Apolda Avantgarde am Freitag mitteilte. Darunter sind 43 Originalgrafiken, außerdem Fotografien seiner Architekturprojekte und Poster für internationale Umweltorganisationen. Hundertwasser gehört zu den bekanntesten Künstlern des 20. Jahrhunderts, berühmt ist er vor allem für seine verspielt wirkenden Häuser.

Die Corona-Pandemie hatte die ursprünglichen Ausstellungspläne des Kunsthauses kräftig durcheinandergewirbelt. Für die Hundertwasser-Schau unter dem Titel „Schönheit ist ein Allheilmittel“ seien seit Dezember fünf verschiedene Ausstellungszeiträume abgesprochen worden, immer wieder mit neuen Finanzierungsplänen und Hygienekonzepten, hieß es am Freitag. So war eine Eröffnung bereits für Mitte Januar geplant, der Lockdown machte allerdings einen Strich durch die Rechnung der Organisatoren.

Inzwischen erlauben die Infektionszahlen in Thüringen die Eröffnung von Museen, Galerien und Ausstellungshäusern. Die Hundertwasser-Ausstellung dürfen allerdings nur 40 Personen gleichzeitig besuchen, Führungen werden vorerst nur montags für Gruppen mit maximal zehn Personen angeboten. Begrenzt ist auch der Zugang zu Begleitveranstaltungen wie Lesungen, für die sich die Teilnehmer anmelden müssen. Die Ausstellung soll bis zum 19. Dezember gezeigt werden.