Ministerin fordert mehr Wohnheimplätze für Studierende

Von dpa
Bettina Martin (SPD) betritt den Plenarsaal mit einer roten Maske.
Bettina Martin (SPD) betritt den Plenarsaal mit einer roten Maske. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Schwerin - Aus Sicht von Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsministerin Bettina Martin (SPD) muss das Angebot an Wohnheimplätzen für Studierende verstärkt ausgebaut werden. Am Freitag forderte sie ein entsprechendes Programm in der Bundesratssitzung in Berlin. „Laut Angaben der Studierendenwerke werden 25 000 zusätzliche preisgünstige und bezahlbare Wohnheimplätze benötigt“, sagte Martin laut einer Mitteilung ihres Ressorts.

Das erfordere Investitionen von mindestens zwei Milliarden Euro. Nur mit öffentlicher Förderung könnten die Studierendenwerke in den Wohnheimen Mieten anbieten, die auch für Einkommensschwächere bezahlbar seien. In den vergangenen 15 Jahren habe sich die Zahl der Studierenden bundesweit fast verdoppelt, die der öffentlich geförderten Wohnheime jedoch nur um acht Prozent. „Studierende stehen zunehmend in Konkurrenz mit anderen einkommensschwachen Gruppen um den immer knapper werdenden bezahlbaren Wohnraum“, stellte die Ministerin fest.