Wahlen

Online-Anträge für Briefwahl bei Landeswahlleiter verdoppelt

Von dpa
Verschiedene Stimmzettel stecken in einem Stimmzettelumschlag zur Briefwahl.
Verschiedene Stimmzettel stecken in einem Stimmzettelumschlag zur Briefwahl. Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Erfurt - Über die Internetseite des Landeswahlleiters sind bislang mehr als doppelt so viele Anträge auf Briefwahl eingegangen, als vor der letzten Bundestagswahl. Rund zweieinhalb Wochen vor der Wahl am 26. September hätten rund 19.000 Bürgerinnen und Bürger das Angebot genutzt, teilte Thüringens Landeswahlleiter Günter Krombholz am Donnerstag in Erfurt mit. Zum selben Zeitpunkt vor der Wahl 2017 seien es 8900 gewesen.

Auch die Kommunen bieten die Beantragung von Briefwahlunterlagen an. In Eisenach wurden bereits über 7800 Briefwahlanträge gestellt und damit mehr als bei der vergangenen Wahl. Die Stadt Jena hatte schon vor zwei Wochen mitgeteilt, dass sie einen Rekord von mindestens 30.000 Briefwählern erwarte. Zu dem Zeitpunkt seien schon über 11.000 Anträge gestellt worden.

Per Brief wählen kann, wer in das Wählerverzeichnis eingetragen ist und einen Antrag auf einen Wahlschein zur Ausübung der Briefwahl stellt. Der Antrag kann elektronisch, per Post oder persönlich erfolgen.