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Klima Philharmoniker: Keine Möglichkeit, Proteste zu verhindern

Von dpa Aktualisiert: 25.11.2022, 22:29

Berlin/Hamburg - Nach der Aktion von Klimaaktivisten in der Elbphilharmonie befassen sich auch die Berliner Philharmoniker erneut mit der Möglichkeit von Protesten im Konzertsaal. Es sei mit dem für die Sicherheit zuständigen Dienstleister gesprochen worden, hieß es am Donnerstag bei der Stiftung Berliner Philharmoniker.

Die Philharmonie werde sich auch weiter mit dem Thema Sicherheit und der Vorsorge vor möglichen Aktionen beschäftigen müssen. „Wir sehen allerdings keine Möglichkeiten, so etwas ohne unverhältnismäßige Kontrollen zu verhindern“, sagte eine Sprecherin der dpa.

Das Konzerthaus Berlin will seine Sicherheitsmaßnahmen nicht erhöhen. Da es sich um eine gewaltfreie, aktivistische Aktion gehandelt habe, sehe das Haus keine persönliche oder körperliche Gefahr für die Besucherinnen und Besucher. „Wir leben inmitten der Klimakrise. Aktionen, die Missstände im Umgang mit der Krise aufzeigen, müssen und sollen in einer meinungsfreien und demokratischen Gesellschaft möglich sein“, hieß es beim Konzerthaus.

In der Elbphilharmonie hatten sich am Mittwochabend kurz vor Beginn eines Konzerts Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ an einem Dirigentenpult festgeklebt. In einem Video, das die Gruppe auf Twitter verbreitete, sieht man eine Frau und einen Mann, die jeweils mit Warnweste bekleidet an dem Pult auf der Bühne stehen und zum Publikum sprechen. Die Aktivisten forderten zum Widerstand gegen die ihrer Meinung nach unentschlossene Klimapolitik der Regierung auf.