Polizei erwischt Fahranfänger mit Tempo 111 in Ortschaft

Von dpa
Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.
Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Letzin - Ein Fahranfänger mit nicht verkehrssicherem Bastler-Auto ist der Polizei bei Letzin (Mecklenburgische Seenplatte) ins Netz gegangen. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte, fiel der 22-Jährige am Mittwoch durch zu schnelles Fahren mit bis zu 130 Stundenkilometern einer Videowagenbesatzung auf einer engen Landstraße auf. Im nächsten Ort, Letzin, wurde der Wagen des Rasers mit 111 statt der erlaubten 50 Stundenkilometer gemessen. Die Beamten stoppten den Fahrer aus dem Nachbarkreis Vorpommern-Greifswald.

Bei der Kontrolle kam den Angaben zufolge heraus, dass das Auto ein nicht geprüftes und zugelassenes Sportfahrwerk hatte und der 22-Jährige nach seiner Fahrprüfung „auf Probe“ war. Die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug sei erloschen. Für die Raserei in dem Dorf seien drei Monate Fahrverbot, 960 Euro Geldbuße und zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei Flensburg fällig, hieß es.

Wegen weiterer Ordnungswidrigkeiten müsse der Fahranfänger mit weiteren Sanktionen und einer längerer Probezeit rechnen. Fahranfänger erhalten laut ADAC nach der bestandenen Prüfung ihren Führerschein für zwei Jahre auf Probe.