Sachsen lockert Testpflicht an Schulen ab 1. Juli

Von dpa
Ein Helfer verarbeitet eine Probe für einen Corona-Schnelltest.
Ein Helfer verarbeitet eine Probe für einen Corona-Schnelltest. Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Dresden - Schüler und Lehrer in Sachsen müssen sich künftig bei niedrigen Infektionszahlen nur noch einmal pro Woche testen. Die Regelung gelte ab dem 1. Juli mit der neuen Landesverordnung, teilte das Kultusministerium am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts mit. Voraussetzung ist eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz unter zehn. Am Dienstag war dieser Wert in allen Städten und Landkreisen im Freistaat unterschritten. Oberhalb dieser Marke sind wie bisher zwei Tests pro Woche an Schulen sowie für das Kita-Personal vorgesehen.

Zudem sollen künftig Schulen und Kitas nicht mehr so schnell schließen - auch wenn die Zahl der Corona-Infektionen wieder nach oben gehen sollte. Steigt die Wocheninzidenz auf über 100, gehen Grund- und Förderschulen sowie Kitas in den eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen und Klassen. An weiterführenden Schulen wird dann im Wechselmodell unterrichtet.

Mit dem Auslaufen der Bundesnotbremse Ende Juni dürfen die Einrichtungen dann unabhängig von den Infektionszahlen öffnen. Regionale Schul- und Kita-Schließungen seien nicht mehr vorgesehen, so das Kultusministerium. Bis zu 100 wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bleiben Kitas und Schulen im Normalbetrieb.