Zahl der Infizierten mit Delta-Variante moderat gestiegen

Von dpa
Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.
Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Hannover - In Niedersachsen ist die Zahl der Corona-Infizierten mit der Delta-Variante binnen einer Woche um 35 Fälle gestiegen. Insgesamt seien es jetzt 158 Fälle, teilte das Landesgesundheitsamt in Hannover am Donnerstag mit. Die Behörde erhebt die Zahlen stichprobenartig oder prüft auf Verdacht, ob eine Infektion mit der Variante vorliegt. Vor zwei Wochen waren es 125 Delta-Fälle, in der Woche davor 65.

Bundesweit dürfte jede zweite Corona-Ansteckung in der laufenden Woche nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) bereits auf die ansteckendere Delta-Variante zurückgehen. Es sei damit zu rechnen, dass die in Indien zuerst entdeckte Mutante derzeit „mindestens die Hälfte aller Neuinfektionen ausmacht“, schreibt das RKI in einem Bericht vom Mittwochabend.

In Niedersachsen ist das Infektionsgeschehen aktuell auf niedrigem Niveau, am Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 2,9 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Im Vergleich zum Vortag wurden 53 neue Corona-Fälle registriert.