Boris Johnson

Midlife-Crisis trieb ihn in die Politik

Vom Journalismus zur Politik, und das alles nur wegen einer Midlife-Crisis. So war es zumindest beim britischen Premier, wie er gesteht.

Accrington (dpa) l Eine beginnende Midlife-Crisis hat den britischen Premierminister Boris Johnson nach eigenen Angaben einst zum Wechsel vom Journalismus in die Politik getrieben. Das sagte der konservative Regierungschef am Donnerstag bei einem Besuch in einer Bildungseinrichtung in Nordwest-England. "Ich hatte als Journalist einen wundervollen Job, den ich liebte", zitierte ihn die britische Nachrichtenagentur PA. Als er ungefähr 35 Jahre alt gewesen sei, habe er die Anfänge einer Midlife-Crisis erlebt, so der inzwischen 56 Jahre alte Politiker. "Ich wusste, dass ich etwas tun musste. Ich hatte das Gefühl, mehr beitragen zu müssen, deswegen ging ich in die Politik."

Johnson arbeitete vor seiner Politiker-Karriere unter anderem für den "Telegraph", für den er als Korrespondent aus Brüssel berichtete. Mit seinen blumigen Stories über die EU und ihre angeblich so absurden Verordnungen und Richtlinien erwarb er sich dort bereits den Ruf eines Mannes, der es mit der Wahrheit nicht immer sehr genau nimmt.