Nach "Captain America" Drehteams rücken an: Flughafen Leipzig/Halle wird erneut zur Filmkulisse
Bereits früher wurden der Flughafen Leipzig/Halle und ein ausrangierter Airbus A310 zur Filmkulisse und schafften es auf die internationalen Kinoleinwände. Nun werden der Flughafen und die Maschine erneut zur Filmkulisse.

Leipzig/Halle (Saale)/DUR. - Wird am Flughafen Leipzig/Halle der nächste große Hollywood-Blockbuster gedreht? Bereits in der Vergangenheit wurde der Airport zur Filmkulisse und in den vergangenen Tagen war zu beobachten, dass dort offenbar erneut gedreht wird.
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Flughafen bestätigt Dreharbeiten: Ausrangierter Airbus A310 wird erneut zum Drehort
Wie "Tag24" berichtet, rückten zuletzt mehrere Lastwagen mit einem Drehteam samt dazugehöriger Technik am Flughafen Leipzig/Halle an. Sie alle parkten rund um das Flugzeug "LEJ NO 1" - einen ausrangierten Airbus A310 der pakistanischen Fluggesellschaft "PIA". Dieser wird vom Flughafen offiziell als Drehkulisse vermietet.
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Auf Anfrage bestätigte Flughafensprecher Uwe Schuhart die Dreharbeiten: "Es stimmt, dass aktuell Dreharbeiten am Flughafen Leipzig/Halle stattfinden." Ob es sich um einen nationalen oder gar internationalen Dreh handelt, wollte der Pressesprecher jedoch nicht verraten.
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In der Vergangenheit schaffte es der Flughafen Leipzig/Halle samt dem alten Airbus A310 schon häufiger auf die weltweite Kinoleinwand. Der Airbus war unter anderem in Blockbustern wie "7 Tage in Entebbe" zu sehen, der Flughafen wurde 2015 sogar zum Drehort für "The First Avenger: Civil War", dem dritten Teil der "Captain America"-Reihe.
Nach politischer Posse: Flughafen Leipzig/Halle macht Airbus zur Filmkulisse
Doch wie kam der Flughafen eigentlich auf die Idee, eine Maschine als Drehort herzurichten? Im Dezember 2016 war der Airbus A310 als "Geschenk" von Bernd Hildenbrand, dem damaligen deutschen Chef der pakistanischen Airline "PIA", an den Flughafen Leipzig/Halle gegangen.
Dieser hatte vor, ab dem Frühjahr 2017 eine Fluglinie von Leipzig nach New York einzurichten. Nach einer großen politischen Posse, in dem selbst die pakistanische Regierung verwickelt war, wurde aus der Idee nie Realität.
Später wurden die angefallenen Parkgebühren für den Airbus verrechnet und die Triebwerke ausgebaut. Im Sommer 2018 konnte der Flughafen Leipzig/Halle den Airbus dann schließlich sein Eigen nennen.
Anschließend nutzten Feuerwehr und Bundespolizei den Flieger für Übungszwecke. 2023 wurden sogar Triebwerks-Attrappen montiert, um den Flieger besser für Filmdrehs vermarkten zu können. Nun wird die "LEJ NO1" einmal mehr zum Filmset.