Steckbrief

Andreas Mrosek wurde 1958 in Dessau geboren, wo er bis heute lebt. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Der Diplom-Ingenieur für Schiffsführung war weltweit auf Seeschiffen im Einsatz, zuletzt auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Mrosek ist seit 2013 Mitglied der AfD und zog 2016 in den Landtag ein.

Berlin l Seine Seefahrtserfahrung bestimmt den Kurs von Andreas Mrosek auch im Bundestag: Im Verkehrsausschuss ist der AfD-Poltiker Sprecher für Schifffahrt. „Als Ingenieur für Schiffsführung und als langjährig erfahrener Seemann ist die Schifffahrt natürlich nicht nur ein Herzensthema für mich“, sagt der Desssauer. „Dort verfüge ich auch über ein breites theoretisches und praktisches Fachwissen, das ich nun sehr gerne in die Arbeit im Bundestag einbringe.“

Gleiches gelte für seine Mitgliedschaft im Sportausschuss, wo er als sportpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion wirkt: „Mein Leben lang war ich begeisterter Sportler, im Bereich des Kraftsports seinerzeit sogar vierfacher Welt- und Europameister.“

Mrosek verspricht: „Für Sachsen-Anhalt werde ich mich insbesondere für eine schnelle Umsetzung des Bundesverkehrswegeplanes 2030 einsetzen. Sachsen-Anhalt braucht dringend eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur, die unser Bundesland auch weiterhin lebenswert hält und auch wirtschaftlich konkurrenzfähig macht.“

Wichtig ist ihm auch die schnelle Umsetzung des Gesamtkonzepts Elbe, verbunden mit dem Masterplan Binnenschifffahrt und der Digitalisierung des Elbekorridors. „Eine Kleine Anfrage von mir ergab zudem, dass die Bundesregierung keinerlei Kenntnisse und Statistiken über Schiffsunglücke auf Wasserstraßen erhebt. All das sind deutliche Anzeichen, dass die Wasserstraßen auch als Wirtschaftsfaktor und Ausgleich zur Straße noch ein stiefmütterliches Dasein fristen. Das abzustellen, insbesondere auch für Sachsen-Anhalt und die Elbwirtschaft, ist mir ein großes Anliegen“, betont Mrosek.

Gleiches gelte auch für die Digitalisierung der ländlichen Räume: „Unser Bundesland hat wunderschöne Ortschaften. Ich will, dass junge Leute auch den ländlichen Raum für sich entdecken und diesen wieder als attraktiven Lebensort annehmen.“