Irgendwie scheint Baden-Württemberg derzeit in Geldangelegenheiten eine bevorzugte Rolle zu spielen. Nicht nur, dass eine Frau aus dem Ländle einen Super-Lottogewinn von 42,5 Millionen Euro einkassieren darf, wie gestern bekannt wurde. Tags drauf gibt die Polizei im Hohenlohekreis in Baden-Württemberg bekannt, dass spielende Kinder in einem Bach kiloweise Zwei-Euro-Münzen gefunden haben. Nun gut, es ist Falschgeld, das da in Anlehnung an ein bekanntes Lied „am Bach geklappert“ hat. Aber Geld ist Geld, zumindest aus Kindersicht. Der Vater hat schließlich die Polizei gerufen. Zusammen mit der Feuerwehr fischten die Beamten am Sonntagabend insgesamt 45 Kilogramm der Münzen aus dem Bach.

Etwa 10 000 Euro. Also, wenn das Geld echt gewesen wäre, hätten die Knirpse viel Spaß gehabt. 5000 Fahrten mit dem Karussell, rund 1500 Kinokarten oder 10 000 Kugeln Eis können eine Kindheit schon ein bisschen verschönern. Aber Geld ist natürlich nicht alles. Und Falschgeld ist kein Kavaliersdelikt. Die Polizei sucht jetzt nach den Ganoven – in Baden-Württemberg.