Berlin l Wissenschaftler haben in Argentinien Überreste eines urzeitlichen Doppelgängers von „Ice Age“-Eichhörnchen Scrat entdeckt.

Das immerhin 25 Zentimeter lange Tier, das die Forscher „Pseudotherium argentinus“ nannten, lebte in der Trias-Zeit vor mehr als 230 Millionen Jahren, wie die Universität von La Matanza in Buenos Aires miiteilte. Der Fundort von „Pseudotherium argentinus“ lag in der westargentinischen Provinz San Juan. Der Schädel des Urzeit-Tiers wurde an der Universität von Texas analysiert.

Laut der Forscher hatte das Tier eine sehr lange und vorne platt gedrückte Schnauze, an deren Spitze auffallend lange Zähne zum Vorschein kamen. Martinez selbst fiel nach eigenen Worten die „sehr“ große Ähnlichkeit zu Scrat auf. Anders als die „Ice Age“-Figur ernährte sich „Pseudotherium argentinus“ von Insekten und Kleintieren. Das beantwortet auch die Frage, warum das Tierchen nicht mit einer Nuss oder Eichel zwischen den Zähnen entdeckt wurde.