Dublin l Freunde des gepflegten Gerstensaftes: Gut möglich, dass Ihnen der folgende Text die Tränen in die Augen treibt. Und zwar zu Recht ...

Weil die Pubs in Irland wegen Corona dicht machen mussten, wurden Brauereien wie Guinness ihr Bier nicht los. Weil das Zeug schlecht zu werden drohte, entschlossen sich die Verantwortlichen, tausende Liter feinporig schäumendes dunkles Guinness an die Weihnachtsbäume der Region auszuschenken. Profan ausgedrückt: Das Getränk wurde einfach in die Plantage geschüttet. Bevor jetzt jemand mit dem Stichwort Alkoholmissbrauch um die Ecke kommt: Es ist bitter genug, solche Tatsachen akzeptieren zu müssen. Da brauchen wir nicht noch dieses uralte schale Witzchen.

Bier sei wegen der Nährstoffe und Flüssigkeit sogar gut für die Bäume, sagen Experten fast ein wenig zu eilfertig. Okay, akzeptiert. Aber nur, wenn jetzt keiner von uns mit einer ähnlichen Begründungverlangt, künftig Weihnachtsbaum-Gießwasser zu trinken.