Berlin l Er kann antifaschistische Schutzwälle niedersingen, was David Hasselhoff 1989 mit der Berliner Mauer ja wohl bewiesen hat. Die Mauer ist seit 30 Jahren weg. „The Hoff“, wie er sich gern selbst voller Ehrfurcht nennt, ist da. Wieder da. In Berlin. Obwohl es aktuell so richtig eigentlich nichts niederzusingen gibt. Die paar Mauerreste sollen ja aus Erinnerungsgründen auch besser stehenbleiben. Hasselhoff kommt diesmal mit einer noch stärkeren Geheimwaffe - zusätzlich zu seiner Betonkiller-Stimme. Er wird, kein Scherz, schon Sonnabend auf der Rathausbrücke in einem Trabi sitzend „I’ve been looking for Freedom“ – hupen.

Erste Berliner haben bereits angekündigt, Sonnabend mal ins Umland zu fahren, vielleicht Pilze suchen. Oder wenn schon Stadt, dann möglichst weit weg von Mitte, Rathausbrücke, Hasselhoff.

Die Angst ist berechtigt. Wer will schon schutzlos zusehen, wie „The Hoff“ mangels antifaschistischem Schutzwall einfach mal so einen Stadtteil niederhupt.