Stellen Sie sich vor, Sie erfahren aus dem Radio, dass Sie tot sind. So ging es jetzt Stars wie den Kino-Legenden Brigitte Bardot und Sophia Loren, Ex-US-Präsident Jimmy Carter oder Fußball-Gott Pelé. Der französische Rundfunksender Radio France International (RFI) hatte auf seiner Internetseite deren Nachrufe veröffentlicht.

Das Gute an der eigenen Todesnachricht: Wenn man die noch selbst lesen oder hören kann, ist man höchstwahrscheinlich ziemlich lebendig. So wie zum Glück auch Brigitte Bardot und Co. Die von RFI betrauerten insgesamt rund 100 Promis erfreuen sich mehrheitlich trotz ihres gesetzten Alters leidlicher bis ordentlicher Gesundheit.

Nun ist es bei einem aktuellen Medium nicht unüblich, die Nachrufe auf Personen fortgeschrittenen Alters sozusagen in der Schublade zu haben, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Es ist jedoch äußerst unüblich, diese Nachrufe mal einfach so zu veröffentlichen. Fand auch RFI selbst – und bat mit Verweis auf eine technische Panne um Entschuldigung. C‘est la vie - so ist das Leben.