Bielefeld l Einbrecher haben es nicht leicht. Wenn der Einbruch perfekt läuft, werden sie gehasst. Und wenn etwas schief geht, sind sie schnell die Deppen der Nation. Ein entspanntes Verhältnis zu dieser uralten, wenn auch wenig ehrwürdigen Berufsgruppe ist kaum möglich.

Nehmen wir nur mal das Beispiel einer kleinen Vergesslichkeit. Das sollte im Normalfall kein Problem sein, nicht aber in Bielefeld, findet die dortige Polizei. Besagte Vergesslichkeit eines Kleinkriminellen hat dort für Schenkelklopfer gesorgt. Was war passiert? Beim Einbruch in einen Bürokomplex hat der Einbrecher seinen Personalausweis liegengelassen.

Der 30-Jährige hatte eine Scheibe eingeschlagen und ein Bürogebäude nach Elektronikgeräten durchsucht. Sein Ausweis könnte ihm aus der Tasche gefallen sein, vermutet die Polizei. Außerdem hatte er noch sein Fahrrad, seine Jacke und eine leere Sektflasche am Tatort liegengelassen.

Dumm gelaufen. Der Mann ist auch noch polizeibekannt. Vielleicht erwartet ihn bald ein unvergesslicher Aufenthalt hinter Gittern.