Dunwoody l Alles Gute kommt von oben. Zumindest in Dunwoody, US-Bundesstaat Georgia. Tatort: die Interstate 285. Dort ereignete sich etwas, das die örtliche Polizei zu dieser launigen Wettervorhersage veranlasste: „Hallo Dunwoody, heute ist es wolkig mit Aussicht auf Geldregen.“ Was war passiert?

Die Seitentür eines Geldtransporters hatte sich geöffnet und plötzlich wirbelten Geldscheine durch die Luft. Alles in allem: 175 000 Dollar. Was folgte? Chaos auf der Interstate. Autofahrer bremsten, blockierten die Straße, jagten den Scheinen hinterher. Die eifrigen Sammler waren erfolgreich. Als die Polizei eintraf, waren die Dollarnoten futsch. Die Beamten klärten auf, dass es sich im konkreten Fall um Diebstahl handelt. Tatsächlich haben inzwischen die ersten ihre Beute abgegeben. Ein Mann brachte reumütig 2100 Dollar zur Polizeistation, ein anderer 500 Dollar.

Erst vorigen Dezember hatte ein Geldtransporter auf einem Highway in New Jersey jede Menge Dollar-Scheine verloren. Auch hier tumultartige Szenen. So kurz vor Weihnachten war das für alle – eine schöne Bescherung!