Berlin (dpa) l Ein Busfahrer der BVG steht im Verdacht, bei Fahrten ohne Fahrgäste bewusst elf Unfälle mit geparkten teuren Autos verursacht zu haben. Der 31-Jährige und zwölf weitere Verdächtige hätten das Ziel gehabt, knapp 300.000 Euro von einer Versicherung zu bekommen, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Die Unfälle passierten zwischen April 2017 und Mai 2020. Ob die Autos den Verdächtigen gehörten, war am Freitagnachmittag noch nicht bekannt.

Beamte des Landeskriminalamts hätten vier Durchsuchungen in Neukölln bei Männern im Alter von 32 und 40 Jahren, zwei 23- und 49-jährigen Frauen sowie einem 31-Jährigen in Lichtenberg durchgeführt.

Den Angaben zufolge wurden danach acht weitere Durchsuchungsbeschlüsse bei den beauftragten Kfz-Sachverständigen vollstreckt, um die Originalbilddateien und Auftragsunterlagen der Unfall-Gutachten sicherzustellen. Die Auswertung der Beweise dauert noch an.