Boston (dpa) l Zum 29. Mal sind in der Nacht zum Freitag an der amerikanischen Elite-Universität Harvard die Ig-Nobelpreise verliehen worden. Sie sollen nach Angaben der Veranstalter "das Ungewöhnliche feiern und das Fantasievolle ehren". Eine Übersicht über Gewinner und Themen:

Psychologie

Ein Wissenschaftler aus Deutschland für die Entdeckung, dass es Menschen zum Lächeln bringt und glücklicher macht, wenn sie einen Stift im Mund halten – um dann zu entdecken, dass das doch nicht stimmt.

Wirtschaft

Wissenschaftler aus den Niederlanden und der Türkei für eine Studie darüber, welches Papiergeld aus welchem Land am besten gefährliche Bakterien verbreitet.

Medizin

Ein Wissenschaftler aus Italien und den Niederlanden für die Sammlung von Beweisen, dass Pizza gegen Krankheiten und Tod schützt – wenn sie in Italien gemacht und gegessen wird.

Medizinische Lehre

Wissenschaftler aus den USA für die Benutzung einer einfachen Tier-Training-Technik namens "Clicker-Training", um Chirurgen beizubringen, orthopädische Operationen durchzuführen.

Biologie

Wissenschaftler aus Singapur, China, Australien, Polen, Bulgarien und den USA für die Entdeckung, dass tote magnetisierte Kakerlaken sich anders verhalten als lebende magnetisierte Kakerlaken.

Anatomie

Wissenschaftler aus Frankreich für die Messung von Temperatur-Asymmetrien am Hodensack bei nackten und angezogenen Postboten in Frankreich.

Chemie

Wissenschaftler aus Japan für die Schätzung des Volumens der Spucke, die ein typisches fünfjähriges Kind pro Tag produziert.

Technik

Ein Wissenschaftler aus dem Iran für die Erfindung einer Wickelmaschine für menschliche Babys.

Frieden

Wissenschaftler aus Großbritannien, Saudi-Arabien, Singapur und den USA für den Versuch, den Genuss am Kratzen einer juckenden Stelle am Körper zu messen.

Physik

Wissenschaftler aus den USA, Taiwan, Australien, Neuseeland, Schweden und Großbritannien für Untersuchungen darüber, wie und warum Wombats würfelförmig kacken.