Reproduktion: Der ägyptische Wissenschaftler Ahmed Shafik für Studien zu den Auswirkungen von Hosen aus Polyester, Baumwolle oder Wolle auf das Sexleben von Ratten – und für ähnliche Experimente mit Männern.

Wirtschaft: Wissenschaftler um Mark Avis von der Massey-Universität in Neuseeland für Forschungen über empfundene Persönlichkeiten von Steinen aus einer Verkaufs- und Marketingperspektive.

Physik: Wissenschaftler aus Ungarn, Spanien, Schweden und der Schweiz für die Entdeckung, dass Pferdebremsen am wenigsten von weißen Pferden angezogen werden.

Chemie: Volkswagen für „die Lösung des Problems von übermäßigen Autoabgasen, indem automatisch elektromechanisch weniger Abgase produziert werden, wenn die Autos getestet werden“.

Medizin: Wissenschaftler um Christoph Helmchen von der Universität Lübeck für die Entdeckung, dass ein Hautjucken auf der linken Seite des Körpers auch gelindert werden kann, indem man sich vor einen Spiegel stellt und die rechte Seite kratzt (und anders herum).

Psychologie: Wissenschaftler um Evelyne Debey von der Universität in Gent (darunter auch Kristina Suchotzki von der Universität Würzburg) für eine Studie, in der 1000 Lügner befragt wurden, wie oft sie lügen - und für die Entscheidung, ob man ihren Antworten glauben kann.

Frieden: Forscher um Gordon Pennycook von der kanadischen University of Waterloo für eine Studie namens „Zur Rezeption und Aufdeckung von pseudo-tiefgängigem Schwachsinn“.

Biologie: Charles Foster, der Dachsen, Ottern, Füchsen und Mauerseglern folgte, und Thomas Thwaites, der sich für seine Forschung als Ziege verkleidete.

Literatur: Der schwedische Wissenschaftler Fredrik Sjöberg für sein dreibändiges Werk über die Freuden des Sammelns von toten Fliegen – und Fliegen, die noch nicht tot sind.

Wahrnehmung: Die japanischen Wissenschaftler Atsuki Higashiyama und Kohei Adachi für Forschungen darüber, ob Dinge anders aussehen, wenn man sich hinunterbeugt und sie durch die Beine ansieht. Ein Versuch, den sie auch gleich auf der Bühne vormachten.