Washington (dpa) l Mehr als 20 Menschen starben nach Angaben von lokalen Behörden und Medien, als heftige Gewitter, starker Regen und Sturm in der Nacht von Sonntag auf Montag mehrere Bundesstaaten getroffen hatten. Allein in Mississippi kamen elf Menschen ums Leben, wie der dortige Katastrophenschutz am Montag mitteilte.



Der TV-Sender ABC berichtete, in South Carolina habe es mindestens acht Tote gegeben, in Georgia seien es sechs gewesen. Zudem sei eine Person in Arkansas ums Leben gekommen. Nach Angaben von Louisianas Gouverneur John Bel Edwards gab es in seinem Bundesstaat keine Toten.

Stromausfall bei 72.000 Menschen

Die Wucht der Stürme hatte Bäume entwurzelt und Häuser komplett zerstört. Allein in Mississippi fiel bei mehr als 72.000 Menschen der Strom aus. Angesichts der Zahl der Toten sprach der Direktor des Katastrophenschutzes in Mississippi, Greg Michel, am Montag von einem "zerstörerischen Unwetter". "Wir haben seit geraumer Zeit keine Sturmschäden dieser Art mehr gesehen", sagte Michel.