Frankfurt/Essen (dpa) l Dieses, angesichts der Absatzflaute "überraschende" Ergebnis zeigt die am Montag vorgestellte regelmäßige Rabattstudie des "Center Automotive Research". Danach verharrten Hersteller und Händler im April mit ihren Aktionen auf dem bereits niedrigen Niveau der Vormonate. Laut Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer gab es zuletzt im Sommer 2014 so niedrige Rabatte wie derzeit.

Das Institut vermutet eine bewusste Zurückhaltung bis zu einer Entscheidung über staatliche Kaufanreize. "Es vermittelt sich der Eindruck, dass die Autobauer vor eigenen Rabatten erstmal auf die Kanzlerin warten", erklärte Dudenhöffer.

Die Studie untersucht das Neuwagen-Angebot in drei Kategorien. Neben offen beworbenen Sonderaktionen der Hersteller werden die Preise der meistgekauften Modelle bei Internetanbietern beobachtet. Zudem wird die Zahl der Eigenzulassungen registriert. Diese Wagen werden meist über die lokalen Händler zu "Hauspreisen" unterhalb des Listenpreises vermarktet. In allen drei Bereichen lag das Niveau im April deutlich unter dem Vorjahr und auch unter dem aus dem März.