Weil die Weihnachtshöfe so beliebt sind, haben die Halberstädter vor drei Jahren das sommerliche Pendant ins Leben gerufen: die Sommerhöfe. Zum dritten Mal werden diese nun am Wochenende für Kultur in den Höfen der Halberstädter Altstadt sorgen: Am Sonnabend, dem 18. August, öffnen 19 Höfe zwischen Martinikirche und Burchardikloster von 19 bis 24 Uhr ihre Tore und bieten eine volle Packung Kultur - Rock, Pop, Klassik, Sommerkino und Tanz. Die Nummer 20 ist an einen „fahrenden Hof“ vergeben: Die Kulturstraßenbahn verkehrt – übrigens gratis – zwischen Stadtzentrum und Voigtei. Wer mitfährt, wird vom Ensemble der „Halberstädter Zeitenreise“ unterhalten.

Die sommerliche Kulturnacht wird von den Hofeigentümern organisiert, denen auch das kulinarische Begleitprogramm obliegt. Es ist ein Programm von Halberstädtern für Halberstädter, unterstützt von Sponsoren. Angefangen hatte man 2016 mit zwölf Höfen.
Neu ist in diesem Jahr das Angebot der Biennale-Organisatoren des Vereins „Monat_Kunst_Halberstadt“: Vor ihrem Büro auf dem Breiten Weg gibt es ab 19 Uhr eine Lesung, eine Kunstversteigerung, Rumba, eine Kunst-Performance und schließlich eine Party mit DJ.
Auch rund um den Dom herrscht Trubel: Auf dem Domplatz wird im Sommerkino der Film „Fack ju Göhte 3“ gezeigt. Im Dom selbst findet am selben Tag das Ökumenische Friedensfest statt, im Anschluss spielt ab 21.30 Uhr die Band „Without“ Popmusik im Kreuzgang.
Der Eintritt zu allen Höfen ist frei. Ein Ticket braucht man lediglich für die Eröffnungsveranstaltung auf dem Petershof. Hier präsentiert Johannes Rieger zusammen mit einigen Musikern ab 18 Uhr unter dem Titel „Der Traum des Intendanten“ musikalische Satiren.


Wer die Sommerhöfe mit einer Spende unterstützen möchte, kann seinen Obolus am 18. August in eine der ausgereichten Sammelbüchsen einwerfen. Dafür gibt es – wie in den vergangenen Jahren auch – einen Button. Der trägt in diesem Jahr die Aufschrift: „Geist ist geil“.


Mehr Infos zum Programm findet man online unter www.sommerhoefe.de.