Berlin (dpa) - Auch nach dem Ausscheiden der deutschen Fußballerinnen interessiert die Fußball-WM die Fernsehzuschauer: Am Dienstag verfolgten 4,18 Millionen den 2:1-Sieg der USA gegen England in Lyon, mit dem sich die US-Mannschaft den Einzug ins WM-Finale am Sonntag sicherte.

Der Marktanteil für das ZDF, das die Partie ab 21 Uhr live übertrug, lag bei 17,0 Prozent - etwas weniger als jeder fünfte Zuschauer um diese Zeit.

Die beste Einschaltquote war das allerdings nicht: Durchschnittlich 4,52 Millionen Zuschauer (17,4 Prozent) schalteten ab 20.15 Uhr für die Familienserie "Um Himmels Willen" das Erste ein, mit 4,56 Millionen (17,0 Prozent) sogar noch mehr ab 21 Uhr für die anschließende Krankenhausserie "In aller Freundschaft".

Die "Tagesschau" um 20.00 Uhr erreichte allein im Ersten 4,59 Millionen (19,1 Prozent). Auf RTL verfolgten ab 20.15 Uhr 1,70 Millionen Zuschauer (6,6 Prozent) die Krankenhausserie "Nachtschwestern", auf ZDFneo 1,34 Millionen (5,1 Prozent) die Wiederholung des TV-Krimis "München Mord: Leben und Sterben in Schwabing".

Bei ProSieben verfolgten im Durchschnitt 1,11 Millionen Zuschauer (4,3 Prozent) die Show "Big Countdown: Die 50 größten Erfolgsgeschichten", bei Sat.1 die Agentenserie "Whiskey Cavalier" 1,04 Millionen (4,0 Prozent) und bei Vox 1,03 Millionen (4,3 Prozent) die Musikshow "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert".

Die Doku "Zwei Familien - Zwei Welten" bei RTL II sahen im Schnitt 1,00 Millionen (3,9 Prozent) und die Actionparodie "Hot Shots! Die Mutter aller Filme" aus dem Jahr 1991 bei Kabel eins 1,00 Millionen (3,8 Prozent).

Um Himmels Willen

Frauenfußball-WM USA - England