Berlin (dpa) - Wenn der schwermütige König genug hat von der
Monarchie und die sexy Queen die ganze Familie tyrannisiert, dann ist
das keine Reportage über das britische Königshaus. Das will die
US-Serie The Royals auch gar nicht sein.

Die erste Staffel der Satire mit Elizabeth Hurley (49, Austin Powers), die bis Weihnachten auf ProSieben lief, ist jetzt auf DVD/Blu-ray erschienen. Mit dabei ist auch Denver Clan-Biest Joan Collins, die die Mutter der Königin spielt und in diesem Jahr eine ganz enge Beziehung zum Königshaus hatte. Für ihre karitative Arbeit wurde sie von Prinz Charles zur Dame - und damit praktisch in den Adelsstand - erhoben.

Mit der Wirklichkeit aber hat die Serie über ein britisches Königshaus nicht viel zu tun. Der Blick durch das royale Schlüsselloch bringt eine Familie außer Rand und Band zum Vorschein: Sex, Drogen, Party und Erpressung, garniert mit viel Geld und Bosheit. Bei The Royals wird ganz ordentlich bis zum Klamauk übertrieben.

In der ersten Folge muss die Familie einen Verlust verkraften, der
sanftmütige König Simon (Vincent Regan) will die Monarchie
abschaffen, der Thronfolger will der Tochter des Sicherheitschefs
zuliebe Kaffee trinken statt Tee, seine Schwester geht ohne
Unterwäsche aus und schluckt Pillen beim Abendessen im Familienkreis.

The Royals