Fischbeck l Dieses Resümee zog Wehrleiter André Köppe am Samstagabend auf der Jahreshauptversammlung. Er wird es auch in den kommenden sechs Jahren tun, denn er ist wieder zum Wehrleiter gewählt worden. Einen weiteren Kandidaten, der die Verantwortung übernommen wollte, gab es nicht. Allerdings hat er einen neuen Stellvertreter: Tony Lobitz. Denn Maik Mangelsdorf, seit 2002 an der Seite von André Köppe, stellte sich nicht mehr zur Wahl.

Glückwünsche gab es für das neue Team von den Kameraden, vom Förderverein und von den Gästen: Verbandsgemeindevertreter Ulf Wabbel zollte den Kameraden Respekt: „Sie sind es, die nachts aufstehen, um anderen zu helfen. Das wird immer als Selbstverständlichkeit hingenommen – es ist aber etwas ganz Besonderes!“ Gemeindewehrleiter Uwe Engel dankte für die Einsatzbereitschaft und auch dem Förderverein, der sehr gute Arbeit leistet. Mit dem Umsetzen der Fahrzeuge – das alte Schollener kam nach Neuermark-Lübars und deren Auto nach Kabelitz – habe man gute Bedingungen in der Löschgruppe Kabelitz geschaffen, „alles ist besser als der alte LO.“ Steffen Gottschalk aus Wust und Alexander Kerst aus Sydow freuen sich schon auf die vier gemeinsamen Ausbildungen, die 2020 geplant sind. Denn meist werden die Wehren zusammen alarmiert – da muss man die Technik der anderen kennen und sich aufeinander verlassen können.

Vier Kabelitzer in der Löschgruppe

25 Kameraden – 21 Männer und vier Frauen – sichern die Einsatzbereitschaft rund um die Uhr ab. „In unserer Löschgruppe Kabelitz sind vier Kameraden sehr aktiv. Es gibt sogar seit vielen Jahren endlich wieder einen Gruppenführer“, freut sich André Köppe.

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Bei 25 Dienstabenden und zwölf Schulungen auf Landes- und Kreisebene leisteten die Fischbecker 1407 Stunden, bei den Kabelitzern waren es 217,5 Stunden.

Zusammen mit dem Förderverein gab es drei Veranstaltungen, die das Dorfleben bereicherten: das Weihnachtsbaumverbrennen, das Maifest und der Wettbewerb im Wikingerschach „Kubb Cup“.

Akkubetriebenes Rettungsgerät

Zum Zustand der Fahrzeuge sagte der Wehrleiter, dass er „dem Alter entsprechend ist. Wir hatten ein Problem mit der Reparatur der Kupplung des Löschgruppenfahrzeuges – mehrfach war es in der Werkstatt. Ausgetauscht wurde das hydraulische Rettungsgerät – das alte wurde bei der Überprüfung als kaputt eingestuft. Da wir ja gern ein akkubetriebenes Gerät wollten, mussten wir davon die Verbandsgemeinde überzeugen.“ Mit Erfolg! Inzwischen verfügt die Wehr über solch ein schnell und einfach einzusetzendes Gerät. Und der benötigte Rettungszylinder soll dieses Jahr kommen. Angeschafft wurden im letzten Jahr weitere kleine Dinge wie Schnellkupplungen für die Saugschläuche, Schlauchhalter und Schlauchtragegurte. In Kabelitz wurde der Beleuchtungssatz vervollständigt und eine Funktionsweste für den Gruppenführer angeschafft, die Tragkraftspritze ist ausgetauscht. „Die Kabelitzer sind für uns sehr wichtig! Ihre Aufgabe soll darin bestehen, uns im Ernstfall mit Löschwasser zu versorgen. Dass es funktioniert, zeigte der Einsatz zu Weihnachten in Fischbeck.“

Beim Feuerwehrsport hatten sich die Fischbeck 2019 rar gemacht, „es wäre schön, wenn wir uns 2020 wieder beteiligen, vielleicht bilden wir ja mit einer anderen Feuerwehr eine Mannschaft.“

Nach seinem Dank an alle Kameraden der Feuerwehren aus Fischbeck und Kabelitz schwor André Köppe seine Kameraden auf 2020 ein. Neben den regulären Dienstabenden stehen Lehrgänge auf Landes- und Kreisebene an. In absehbarer Zeit müssen auch LKW-Führerscheine erlangt werden, weil Maschinisten in die Alters- und Ehrenabteilung wechseln. Auch ein Gruppenführer wird an der Feuerwehrschule ausgebildet.

Zuwachs aus der Jugendwehr

Erfreulich sei, dass mit Elisa Köppe und Laura Dümeni zwei Nachwuchskräfte in den Startlöchern stehen. Sie absolvieren gerade die Ausbildung zur Truppfrau.

Wenn die beiden die Jugendwehr verlassen, besteht diese nur noch aus zwei Mitgliedern, wünscht sich Jugendwart Christopher Rzyski gern neue Jugendliche, die mitmachen. Sinnvoll ist die Freizeitbeschäftigung allemal. Zur Ausbildung alle zwei Wochen kommen noch etliche andere Veranstaltungen mit Spaßfaktor dazu. Künftig werden die Fischbecker bei den Tangermünder Jugendlichen mitmachen, „einmal haben wir schon reingeschnuppert“. Beim Ori-Marsch in Lückstedt 2019 hatten die Fischbecker den 3. Platz belegt, bei der Stadtrallye in Stendal und beim Pokallauf in Schönhausen gute Mittelfeldplätze. Schöne Erinnerungen gibt es an das Wochenende mit den Tangermündern. Zusammen machte man einen Ausflug zur Berufsfeuerwehr nach Magdeurg, konnte sich den Rettungshubschrauber ansehen und im Jumphouse toben. Nach der Übernachtung im Tangermünder Gerätehaus fand noch eine Orientierungsfahrt nach Miltern statt. Einige Veranstaltungen wie der Jahresabschluss fanden mit den Jüngsten statt. Welches Resümé Kinderwartin Kathrin Köppe zog, lesen Sie demnächst.