Wust l Kurz bevor kommenden Dienstag der neue Rat zusammentritt – für die zwölf Plätze hatte es lediglich zwölf Bewerber gegeben – fanden sich die bisherigen Wust-Fischbecker Räte noch einmal zur Sitzung ein. Viel zu diskutieren gab es im öffentlichen Teil nicht, alle Beschlüsse und Mitteilungsvorlagen wurden durchgewunken. 

Auch über den Punkt „Wiederherstellung der Parkanlage“ wurde nicht mehr debattiert. Es gab volle Zustimmung zur vorliegenden gartendenkmalpflegerischen Rahmenzielstellung und zum Entwicklungskonzept samt Ablaufplan. Erledigt ist die Herstellung einer provisorischen Stauanlage – das war Aufgabe der Gemeinde. Der Abfluss aus dem Grabensystem im Park war angestaut worden, um zu sehen, wo wieviel Wasser fließt. Im Frühling hatte das auch geklappt, inzwischen ist alles ausgetrocknet.

Nächster Abschnitt ist ab Oktober die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und der einst vorhandenen Sichtachsen. Abgestorbene Bäume werden entnommen, die nicht in den Park gehörenden Fichten entfernt (dafür gibt es Ersatzpflanzungen) und die Hainbuchenhecken saniert. Die Anlage wird damit sehr licht. Der Rodelberg wird abgetragen – damit ist dann auch Baufreiheit geschaffen für die neue Brücke zur Grabinsel.

Im nächsten Frühjahr werden dann die Kippe saniert und die Teichfläche wiederhergestellt und die Gräben entschlammt.

Ende nächsten Jahres dann werden neue Brücken und Durchlässe gesetzt.

2,322 Millionen Euro Flutsanierungsmittel stehen bereit. Seit der Flut ist der Park aus Sicherheitsgründen gesperrt. Auch jetzt, sechs Jahre nach der Katastrophe, werden immer noch Spätfolgen sichtbar.