Berlin (dpa) - Für den früheren Dortmunder Bundesliga-Torwart Roman Weidenfeller ist der Triumph in der Fußball-Champions-League in Zeiten der Corona-Pandemie nicht weniger wert als die in den Jahren zuvor.

"Es gibt in meinen Augen nach der Weltmeisterschaft keinen größeren Erfolg, den du als Fußballer erreichen kannst. Völlig unabhängig, ob er im normalen Modus erspielt wurde oder wie in diesem Jahr durch ein K.-o.-Turnier", sagte der 40 Jahre alte Weltmeister von 2014 dem "Kicker". "Die Gier der Spieler auf den Henkelpott wird unverändert groß sein, sobald das Turnier angepfiffen wird."

Wegen der Corona-Zwangspause wird der Sieger der Königsklasse in diesem Jahr in einem Finalturnier in Portugal in K.o.-Spielen und nicht in Hin- und Rückspiel ermittelt. Im Viertelfinale sind der FC Bayern München, RB Leipzig, der FC Barcelona, Paris Saint-Germain, Atlético Madrid, Manchester City, Olympique Lyon und Atalanta Bergamo.

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