Leverkusen (dpa) - Das DFB-Pokalspiel zwischen Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt wird verlegt. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, hat das DFB-Bundesgericht der Verwaltungsbeschwerde der Leverkusener stattgegeben.

Das Spiel der zweiten Pokalrunde wurde nun für den 12. Januar 2021 (20.45 Uhr/Sky) neu angesetzt. In diesem Zusammenhang wird die Partie zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg am 23. Dezember 2020 von 18.30 Uhr auf 20.45 Uhr verlegt und live in der ARD sowie bei Sky gezeigt.

Die Leverkusener hatten auf Gleichbehandlung gedrängt, weil zuvor ein ähnlicher Antrag des FC Bayern München auf Verlegung der Pokalpartie bei Holstein Kiel erfolgreich gewesen war. Als Grund hatten die Münchner die hohe Belastung der Spieler in diversen Wettbewerben bis Weihnachten angeführt. "Mit diesem Urteil hat das Bundesgericht unserer Vorstellung des Fair-Play-Gedankens und der Gleichbehandlung beider in den Europapokal-Wettbewerben stark geforderten Klubs entsprochen", kommentierte Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler.

Ähnlich sah es Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung: "Mit Blick auf die letzte Bundesliga-Begegnung dieses Jahres, in der wir in Leverkusen auf die Münchner treffen, ist damit Chancengleichheit gegeben, da wir keine Rücksicht mehr auf die ursprünglich noch zu spielende Pokal-Begegnung am 23. Dezember nehmen müssen." Beide Teams treffen am 19. Dezember aufeinander.

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