München (dpa) - Für sein Premierentor in dieser Saison brauchte Xabi Alonso einen langen Anlauf - dafür war es umso schöner. Im 20. Pflichtspiel traf der spanische Weltmeister von 2010 beim 1:0 im Achtelfinale des DFB-Pokals zum ersten Mal.

Ein Weltklasse-Tor. Ein unglaubliches Tor, schwärmte Robert Lewandowski, der sonst mehrheitlich für die Bayern-Treffer zuständig ist. Nach einem abgewehrten Eckball hatte Alonso aus 25 Metern in den Winkel des Darmstädter Tores getroffen und die Bayern durch das 1:0 in das Viertelfinale geballert. Das war ein sehr wichtiges Tor, erklärte der 34-Jährige nach seinem Hammer. War gut, oder?, sagte ein grinsender Pep Guardiola zum Traumtor des Landsmannes.

Spanischer und Englischer Pokalsieger war der Mittelfeldstratege schon, das Finale in Berlin kennt er nur vom Hörensagen. Das ist ein schöner Wettbewerb, aber jedes Spiel ist ein Finale, schilderte Alonso, der in der Vorsaison insgesamt viermal traf.

Wie bei Guardiola läuft der Vertrag des 2014 von Real Madrid geholten Mittelfeldstrategen aus. Demnächst wolle man sich konkret Gedanken machen, hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge betont. Alonso selbst gibt sich bei dem Thema sowieso gewohnt entspannt: Man habe keine Eile. Tore wie dieses stören die Verhandlungen sicher nicht.

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