Gelsenkirchen (dpa) - Daniel Caligiuri bleibt trotz seines am 30. Juni endenden Vertrags beim FC Schalke 04 und der gestoppten Verhandlungen wegen der Corona-Krise relativ gelassen.

"Klar mache ich mir auch mal Gedanken. Aber eigentlich bin ich entspannt", sagte der 32 Jahre alte Profi des Fußball-Bundesligisten aus Gelsenkirchen in einem Interview der Funke-Mediengruppe.

"Ich weiß, dass ich noch viele gute Jahre vor mir habe", sagte Caligiuri, der im Januar 2017 vom VfL Wolfsburg zu den Königsblauen wechselte. "Ich fühle mich noch lange nicht wie 32. Ich lasse alles auf mich zukommen - und im Moment steht sowieso etwas anderes im Vordergrund. Es geht darum, dass alle gesund bleiben."

Es gebe derzeit auch wichtigeres als Verhandlungen. "Deshalb ist alles auf Eis gelegt. Sobald wir wieder anfangen zu spielen, werden wir unsere Gespräche fortsetzen", kündigte Caligiuri an. "Ich fühle mich hier wohl, meine Frau auch. Ich lebe Schalke. Wir können uns gut vorstellen, hier zu bleiben."

Nach seinem Innenbandriss im Knie Anfang Februar fühlt sich Caligiuri auch bereit, sollte der Spielbetrieb in absehbarer Zeit fortgesetzt werden können. "Ich bin auf einem sehr guten Weg. Wenn dieser Situation überhaupt etwas Positives abzugewinnen ist, dann für mich. Ich habe viel Zeit, um richtig fit zu werden. Mir fehlen schätzungsweise noch zwei Prozent, um auf 100 zu kommen", erklärte der Mittelfeldspieler.

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