Berlin (dpa) - Rafal Gikiewicz vom 1. FC Union Berlin hat angesichts der Ausbreitungsgefahr des neuartigen Coronavirus den Umgang der Deutschen Fußball Liga mit dem 26. Spieltag zumindest als sehr unglücklich eingestuft.

"Fußballer werden in dieser Situation behandelt wie Affen im Zirkus", twitterte der Torhüter des Aufsteigers. Erst am Freitagnachmittag unterbrach die DFL den Spielbetrieb doch sofort. Schon am Wochenende wird nicht mehr gespielt, der Heimauftritt von Union gegen den FC Bayern fällt aus.

"Angesichts der Dynamik des heutigen Tages" habe man beschlossen, "den ursprünglich heute beginnenden 26. Spieltag in beiden Ligen zu verlegen", hieß es in der DFL-Mitteilung. Am Vormittag hatte es zunächst geheißen, man werde den Spielbetrieb ab kommendem Dienstag bis zum 2. April unterbrechen. Bei dieser Unterbrechung soll es zunächst auch bleiben, allerdings schon ab heute.

Gikiewicz hatte mit seinem Tweet auf einen anderen Eintrag bei Twitter reagiert, der das Unverständnis mit der spät korrigierten DFL-Entscheidung ausdrückte. "Wir reden miteinander, und es gibt sehr große Ängste", bemerkte der Berliner Torwart zu den Gefahren durch Sars-CoV-2.

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