Madrid (dpa) - Lionel Messi und Cristiano Ronaldo in einer Mannschaft? Nach einem Bericht der "L'Équipe" ist Ronaldos Club Juventus Turin ins Rennen um den abwanderungswilligen Welt-Fußballer des FC Barcelona eingestiegen.

Favorit im Werben um Messi sei aber weiterhin Manchester City, betonte die französische Fachzeitung. "Die beiden Männer sind sportliche Rivalen, aber sie respektieren und schätzen sich. Und gemeinsam hätten sie alle Waffen, um wieder die Champions League zu holen", schreibt das Blatt. Spannend wird zunächst am Sonntag, ob Messi zu den medizinischen Tests von Barcelona erscheint. Spanische Medien schreiben, er werde auf jeden Fall kommen, um dem Club in einem möglichen Rechtsstreit keine Argumente zu liefern.

Die gut informierte katalanische Fachzeitung "Mundo Deportivo" schrieb, Barcelona werde Messi unter keinen Umständen ablösefrei oder für einen relativ niedrigen Preis ziehen lassen. "Er steht nicht zum Verkauf", titelte das Blatt am Samstag. Im Messis bis Juni 2021 laufenden Vertrag ist eine Ablöse von 700 Millionen Euro verankert.

Gerüchte gibt es auch weiter um PSG. Laut "Mundo Deportivo" haben zwei enge Freunde, die bei Paris Saint-Germain kicken, Messi dieser Tage angerufen, um ihn zum Umzug an die Seine zu überreden: Landsmann Ángel Di María und Ex-Barça-Star Neymar.

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