Frankfurt/Main (dpa) - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) beschäftigt sich wegen der Ausbreitung des Coronavirus auch mit einem vorzeitigen Abbruch der aktuell laufenden Saison. Dies schrieb Generalsekretär Friedrich Curtius in einem Gastbeitrag für den "Kicker".

"Aktuell kann noch niemand die Folgen des Coronavirus für den Fußball in ihrem gesamten Ausmaß absehen. Wir müssen uns mit allen Szenarien beschäftigen, um vorbereitet zu sein, wenn der Fall eintreten sollte, dass der Spielbetrieb unterbrochen oder die Saison sogar vorzeitig beendet werden müsste", schrieb Curtius. Ziel bleibe natürlich, "die Saison regulär sportlich zu Ende zu spielen".

In der 3. Liga waren am Mittwoch bereits zwei Spieltage aus dem März auf den Mai verlegt worden. Die nordamerikanische Basketball-Liga NBA setzt nach einem positiven Coronavirus-Test bei einem Profi zunächst auf unbestimmte Zeit den Spielbetrieb aus.

Der 43 Jahre alte Curtius rief dazu auf, besonnen zu agieren. Von den Verbänden sei "kein Aktionismus, sondern vernünftiges und entschlossenes Handeln gefragt", sagte der Funktionär. Den  Anweisungen der Gesundheitsbehörden folge man "ohne Wenn und Aber, danach richten wir konsequent die Organisation des Spielbetriebs aus, die Kernaufgabe des DFB und seiner Verbände ist".

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