Barcelona (dpa) - Superstar Lionel Messi darf nicht mit zum Champions-League-Spiel des krisengebeutelten FC Barcelona bei Dynamo Kiew am 24. November reisen.

Der niederländische Barça-Trainer Ronald Koeman versicherte, der argentinische Fußballprofi benötige wie Frenkie de Jong angesichts der vielen Spiele eine Ruhepause. Aber "As" schrieb von einem "Urknall". Die Sportzeitung spekulierte, es könne andere Gründe als nur die Schonung des wichtigsten Spielers geben.

Seit dem verhinderten Wechsel im Sommer gab es häufiger Zweifel an Messis Motivation. Zuletzt erinnerten die Leistungen des Weltstars kaum noch an frühere Glanzzeiten. So zeigte der 33-Jährige beim enttäuschenden 0:1 gegen Atlético Madrid eine erschreckend schwache Leistung.

Es gab zuletzt häufiger Differenzen zwischen Messi und dem Club. Zu den Problemen des in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Clubs zählt die Forderung, dass die Spieler auf ein Teil der Millionengehälter verzichten sollen.

Bei seiner Rückkehr von den WM-Qualifikationsspielen mit der argentinischen Nationalelf in Südamerika brach der Zorn aus Messi heraus: "Ich habe es langsam satt, bei allem immer das Problem im Club zu sein", sagte der Stürmerstar gegenüber Journalisten in Barcelona.

Neben Messi und de Jong werden in Kiew vier weitere Spieler fehlen. Gerard Piqué, Sergi Roberto, Ansu Fati und Sergio Busquets sind nach Barça-Angaben angeschlagen.

© dpa-infocom, dpa:201123-99-434937/3

Mitteilung des FC Barcelona

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"Marca"